Kurz gesagt
Eine Wurzelbehandlung ist nötig, wenn der Zahnnerv entzündet oder abgestorben ist. Unter örtlicher Betäubung werden die Kanäle gereinigt, desinfiziert und dicht verschlossen. Mit moderner Technik ist die Behandlung meist nicht schmerzhafter als eine Füllung, und der eigene Zahn kann viele Jahre erhalten bleiben.
Wann ist sie nötig?
Typische Anzeichen sind starke, pochende Schmerzen, Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte, die lange anhält, Schmerzen beim Aufbeißen oder eine Schwellung. Manchmal verläuft eine Entzündung aber auch ohne Beschwerden und zeigt sich erst auf dem Röntgenbild.
Ablauf in vier Schritten
- Betäubung und Schutz des Zahns mit Kofferdam, einem elastischen Gummituch.
- Reinigung der Kanäle mit Einmalfeilen, die Länge messen wir elektronisch.
- Desinfektion mit ultraschallaktivierter Spülung, ergänzend mit Laser.
- Verschluss mit Guttapercha und biokeramischem Sealer.
Danach braucht der Zahn oft eine stabile Füllung, ein InlayPassgenaue Einlagefüllung, zum Beispiel aus Keramik, die außerhalb des Mundes gefertigt und eingeklebt wird. Glossar oder eine Krone.
Tut eine Wurzelbehandlung weh?
Während der Behandlung ist der Zahn betäubt. Danach kann der Zahn einige Tage empfindlich sein, das lässt in der Regel schnell nach. Oft ist die Behandlung sogar die Erlösung von starken Zahnschmerzen.
Warum sich der Aufwand lohnt
Ein eigener Zahn ist besser als jeder Ersatz. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie auf der Seite Wurzelbehandlung.
Häufige Fragen
Wie viele Termine braucht eine Wurzelbehandlung?
Das hängt vom Zahn und der Entzündung ab. Häufig sind es ein bis drei Termine.
Was ist die Alternative?
Die Alternative ist meist das Ziehen des Zahns und danach ein Ersatz mit Implantat, Brücke oder Prothese. Wir beraten Sie dazu offen.
Fragen zu Ihren Zähnen?
Wir beraten Sie gern persönlich in unserer Praxis im Weinweg 16 in Karlsruhe-Rintheim. So läuft Ihr erster Termin ab.

